Ah Q hat kein Zuhause, keinen festen Beruf und keinen sicheren Familiennamen. Er schläft im Dorftempel, verdingt sich als Tagelöhner und verliert jede Prügelei. Doch ganz verliert er nie: In seinem Kopf wird jede Demütigung zum Sieg.
Als die Revolution von 1911 Weizhuang erreicht, beschließt Ah Q, dass auch er ein Revolutionär ist. Das ganze Dorf, Herr Zhao, der Baccalaureus und der Falsche Ausländerteufel, bringt ihm bei, was das für einen wie ihn bedeutet.
"Am Ende hat mich eben mein Sohn geschlagen. Die heutige Welt taugt wirklich nichts mehr ..."
Die berühmteste Erzählung von Lu Xun (1921), unmittelbar aus dem Chinesischen übersetzt und vollständig in allen neun Kapiteln.
Über diese Ausgabe. The True Story of Ah Q von Lu Xun ist gemeinfrei. Ausgangstext: das chinesische Original (Wikisource-Text, abgeglichen mit der ersten Buchausgabe "Nahan", 1923), ohne Zwischenübersetzung.