Suzanna ist Fotografin. Sie hält die Träume anderer fest und die Geister der Familie in Schach. Ihre Tochter, Daria, ordnet sich die Welt, indem sie Cornflakes zählt. Nina, die Oma und Grande Dame, die ihre Emigration aus Russland nie verwunden hat, lebt in Erinnerungen - bis sie plötzlich verschwindet. Auf der Suche nach ihr geraten Suzanna und Daria auf die Spur eines Geheimnisses, das sie durch das Westberlin der 80er-Jahre und die Tiefen ihrer Familiengeschichte führt.
Ein zarter und spannender Roman über Emanzipation und die Sehnsucht nach einem Zuhause, das im Gegenwind der Geschichte unerreichbar scheint.
'Hannah Mann zeigt uns in ihrem wunderschönen Debüt, warum wir gar nicht genug Familienromane lesen können: Im Kleinen zeigt sich immer das große Ganze.' Dana von Suffrin, Autorin von 'Nochmal von vorne' und 'Toxibaby'
'Ein eindringlicher Roman über Erinnerung und Herkunft - feinfühlig erzählt, mit großem Gespür für Zwischentöne und melancholischer Wärme.' Irina Kilimnik, Autorin von 'Sommer in Odessa'