Wie kann es passieren, dass ein Patient mit Lungenembolie aus der Rettungsstelle nach Hause geschickt wird, eine Patientin im diabetischen Koma aus der Klinik regulär entlassen wird, Beinvenenthrombosen bei mehrwöchigem Klinikaufenthalt nicht erkannt werden, Hirnblutungen und Schlaganfälle "übersehen" werden? In einer Welt hochmoderner High-Tech-Medizin sollten solche "Pannen" eigentlich nicht passieren. Anhand authentischer Fallberichte geht der Autor dieser wichtigen Frage nach mit dem Ziel, die große Bedeutung der einfachen Kommunikation und Achtsamkeit im Sinne des Erfolgs ärztlicher Tätigkeit zu belegen. Es folgen Gedanken zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des ambulanten Gesundheitssystems, insbesondere zur Reduktion der vermeidbaren Kosten, ohne Verzicht auf Qualität.