Drei politische Systeme erlebte Harald Hildebrand - den Nationalsozialismus als Kind, dann den DDR-Sozialismus und später die marktwirtschaftliche Bundesrepublik. 1938 als Bauernsohn in Niederschlesien geboren, erfuhr er, was es für die Eltern bedeutete, in der Nachkriegszeit unter ökonomischem und politischem Druck Landwirtschaft zu betreiben und Nahrungsmittel zu erzeugen. Dieser Rückblick ist ein Anliegen seines Buches. Als Sprachmittler in den Arbeitssprachen Spanisch, Englisch und Portugiesisch führte ihn die internationale Zusammenarbeit sowohl im Dienst der DDR als auch später der BRD in zahlreiche Länder Lateinamerikas wie Kuba, Peru, Nicaragua und Chile, sowie Afrikas wie Mosambik, Angola, Ägypten und Äthiopien. Von Begegnungen mit Fidel Castro und Samora Machel berichtet er.