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Essad Bey (1905 - 1942) war ein deutschsprachiger Schriftsteller russisch-jüdischer Abstammung. Durch sein Interesse an Kunst und Literatur pflegte er enge Kontakte zur Berliner Literaten- und Journalistenszene, in denen er Else Lasker-Schüler, Vladimir Nabokov und Boris Leonidowitsch Pasternak kennenlernte. Er war als Journalist mit den Themenschwerpunkten Orient und Islam für verschiedene deutsche Zeitungen tätig, so für die Deutsche Allgemeine Zeitung, vor allem aber Willy Haas' Die literarische Welt. 1929 erschien Essad Beys erstes Buch, der autobiografische Roman Öl und Blut im Orient. Beys erfolgreicher Erstling wurde in sechs Sprachen übersetzt. 1932 veröffentlichte er bei Kiepenheuer in Berlin eine Biographie des Propheten Mohammed, die noch heute als Standardwerk gilt. Martin Dibelius (1883 - 1947) war ein deutscher evangelischer Theologe und Professor für Neues Testament an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dibelius' bedeutendste wissenschaftliche Leistung war die Begründung der formgeschichtlichen Methode in der Synoptikerforschung durch seine Monographie "Die Formgeschichte des Evangeliums", Tübingen 1919. Daneben schrieb er Monographien u. a. zur neutestamentlichen Ethik und Kommentare zu kleineren Paulusbriefen sowie zum Jakobusbrief.
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